Mineralstoffe

Kennt ihr das auch? Man erzählt jemanden das man Veganer oder Vegetarier ist und er behauptet sofort, dass es als Vegetarier und ganz besonders als Veganer nicht möglich sei den Mineralstoffbedarf abzudecken. Ich persönlich sehe das anders!

Wichtig ist einfach, sich viel mit dem Thema Ernährung zu beschäftigen und auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Kost zu achten, besonders als Veganer. Während der Schwangerschaft sehe ich den Veganen Lebensstil eher kritisch, da die Bedürfnisse in dieser Zeit etwas spezieller sind. Es muss kein Fleisch sein aber andere tierische Lebensmittel wie Kuh-Milch zum Beispiel wären schon empfehlenswert und ggf. auch Fisch. Am besten sollte man sich zu diesem Thema mit dem Arzt zusammen setzen. Ich möchte euch heute einen kurzen Überblick über die Aufgaben der Mineralstoffe geben und in welchen Lebensmitteln sie zu finden sind. Ihr werdet sehen das man alle auch ohne Fleisch und tierische Lebensmittel abdecken kann, da der Bedarf auch immer nur im mg oder µg Bereich liegt.

Chlor/Chlorid: Es ist im Körper meist an Natrium gebunden. Der Großteil befindet sich in der Magensäure in Form von Salzsäure. Es dient zur Regulation des Wasserhaushaltes, der Salzsäurebildung im Magen und der Gewebespannung. Es ist zu finden in Kochsalz, Mineralwasser, Ananas und Gurke.

Chrom: Chrom ist am Kohlenhydrat-Stoffwechsel beteiligt und an der Regulierung des Cholesterinspiegels. Es ist in Vollkornprodukten, Trockenfrüchten und Kartoffeln enthalten.

Eisen: Diesen Mineralstoff habe ich im Bericht Eisenmangel genau beschrieben.

Fluor/Fluorid: Es dient der Härtung des Zahnschmelzes und der Kariesverminderung. Es ist in Mineralwasser, schwarzem Tee und Sojaprodukten enthalten.

Jod: Der größte Teil im Körper ist in der Schilddrüse zu finden und ist an der Schilddrüsenfunktion beteiligt. Besonders in der Wachstumsphase ist Jod von Bedeutung da es für die geistige Entwicklung wichtig ist. Jod ist in Weizen, Salat und Jodsalz.

Kalzium/Calcium: Dieser Mineralstoff ist besonders wichtig für den Knochen- und Zahnaufbau und für die Blutgerinnung. Es ist in grünem Gemüse, Stachelbeeren, Basilikum, Brot, Brokkoli und Mineralwasser enthalten. Hilfreich ist es sich viel in der Sonne aufzuhalten. Sonne lässt den Körper Vitamin D produzieren, das wichtig für die Einlagerung von Kalzium ist.

Kalium: Kalium ist an der Regulierung des Wasserhaushaltes beteiligt und hat Einfluss auf Herzaktivitäten. Auch bei der Übertragung von Nervenimpulsen spielt es eine wichtige Rolle. Es ist in Birnen, Brombeeren, Essig, Getreide und Kartoffeln enthalten.

Kobalt/Cobalt: Es aktiviert verschiedene Enzyme und ist wohl an der Herstellung von Erbsubstanzen beteiligt. Kobalt ist ein Bestandteil von Vitamin B12. Es ist in Getreide und Hülsenfrüchten vorhanden.

Kupfer: Es ist zusammen mit Eisen wichtig für den Aufbau von roten Blutkörperchen. Kupfer trägt zum Knochenwachstum bei und Bindegewebe Bildung. Kupfer befindet sich in Roggen.

Magnesium: Es ist wichtig für den Stoffwechsel da es eine Reihe von Enzymen aktiviert. Es beeinflusst viele körperliche Prozesse wie die Muskelfunktionen (Zusammenarbeit von Muskel und Nerv) und Zellregeneration. Auch für die Knochenbildung ist Magnesium wichtig. Betreibt man viel Sport, konsumiert man viel Alkohol oder nimmt man bestimmte Medikamente, steigt die Höhe des Bedarfs. Man findet Magnesium in grünen Gemüse, Vollkornprodukten, Mineralwasser und Mandeln.

Mangan: Mangan ist ein Bestandteil von Enzymen und aktiviert sie. Es ist am Fett- und Eiweißstoffwechsel beteiligt und bei der Bildung von Insulin. Dieser Mineralstoff ist weiterhin wichtig für das Knochenwachstum und den Aufbau vom Bindegewebe. Es ist in Nüssen, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten zu finden.

Molybdän: Molybdän ist ein Bestandteil von Enzymen und am Fettstoffwechsel beteiligt. Es ist in Getreide und Hülsenfrüchten enthalten.

Natrium/Salz: Natrium dient zur Regulation des Wasserhaushaltes und der Gewebespannung. Es kommt in Kochsalz und Brot vor.

Phosphor/Phosphat: Dieser Mineralstoff ist wichtig für den Aufbau und Stabilität von Zähnen und Knochen. Auch ist Phosphor an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Es ist in Weizenmehl, Hülsenfrüchten und Kuskus enthalten.

Schwefel: Schwefel ist wichtig für den Eiweißstoffwechsel und Bestandteil von Enzymen. Es ist in Essig, Kuskus und Weizenmehl zu finden.

Selen: Es ist ein Bestandteil von Enzymen und unterstützt den Schutz der Zellen von freien Radikalen. Es kommt in Getreideprodukten vor.

Zink: Zink ist ein Bestandteil vieler Enzyme und am Fett-, Eiweiß- und Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt und dient zum Aufbau von Insulin.

Oft liest man die Begriffe Mengenelemente und Spurenelemente. Beides sind Mineralstoffe. Als Mengenelement bezeichnet man die Mineralstoffe, von denen mehr als 50mg pro kg Körpergewicht im Körper abgelagert sind. Alles unter 50mg bezeichnet man als Spurenelement.


Hi, mein Name ist Melanie und ich bin 26 Jahre alt.

Ich mache gerade eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin, da mich das Thema Ernährung sehr interessiert und diese so viel für unser Wohlbefinden tun kann. Ich habe früher 90 kg bei einer Größe von 1,60 m gewogen. Durch gesunde und ausgewogene Ernährung und Sport habe ich es geschafft, dass ich mittlerweile 62 kg wiege. Nachdem ich so viel abgenommen hatte, haben viele gefragt wie ich das geschafft habe und ob ich ihnen Tipps geben kann. Ich freu mich über jeden, der abnehmen oder sich gesünder ernähren möchte und helfe dabei auch gerne weiter. Also dachte ich mir, das möchte ich in Zukunft beruflich machen.

Ich hoffe, ich kann euch in nächster Zeit mit vielen Interessanten Rezepten und Tipps weiter helfen.

Eure Melanie