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Detox+

Löwenzahn (Taraxacum officinale)

Löwenzahn gehört zur Familie der Asteraceae (Compositae).
Aufgrund seiner günstigen Auswirkungen auf die Gesundheit wird Löwenzahn seit vielen Jahren als Heilpflanze genutzt (Sweeney, 2005; Schutz, 2006; González, 2012). Hinsichtlich der entwässernden Eigenschaften ist besonders auf den hohen Kaliumgehalt hinzuweisen; dieser bewirkt, dass das über den Urin ausgeschiedene Kalium im Gegensatz zu herkömmlichen Diuretika ersetzt wird (Hook, 1993). Eine vorbereitende klinische Studie zeigte, dass Löwenzahn ein vielversprechendes Diuretikum beim Menschen ist (Clare, 2009).
Mehrere Tierstudien zeigten, dass Löwenzahn nierenschützend wirken kann (Davaatseren, 2013; Abdulrahman, 2013), ebenso wie pankreasschützend (Seo, 2005).

Mariendistel (Silybum marianum)

Die Mariendistel gehört zur Familie der Asteraceae (Compositae).
Diese Heilpflanze wird seit tausenden von Jahren verwendet, und viele ihrer Vorzüge wurden beschrieben. Mariendistel wirkt durch Stabilisierung der Lebermembran schützend auf die Leberzellen. Sie ändert die Außenstruktur der Leberzellenmembran dergestalt, dass keine Toxine in die Zellen eindringen können. Gleichzeitig führt die Stimulierung der Wirkung der nukleolaren A-Polymerase zu einer Zunahme bei der ribosomalen Proteinsynthese und erhöht somit die Regenerierungsfähigkeit der Leber und die Bildung neuer Leberzellen (Féher, 2012). Mehrere klinische Studien mit Mariendisteln zeigen positive Ergebnisse beim Umgang mit verschiedenen Leberkrankheiten (Ball, 2005). 2010 wurden die Ergebnisse einer klinischen Studie veröffentlicht, in der die Autoren zeigten, dass der Verzehr von Mariendistel zu einer klaren Senkung der Lebertoxizität durch Chemotherapie bei jungen Menschen mit akuter lymphoblastischer Leukämie führte (Ladas, 2010).
Andere klinische Studien mit einem standardisierten Extrakt aus Mariendistel, Silymarin, zeigen dessen Wirkung auf Lebererkrankungen viralen Ursprungs (Lee, 2005). Dieser Extrakt wird auch regelmäßig in Fällen einer Vergiftung mit Amanita phalloides verschrieben (Mengs, 2012). 2008 wurde eine Metaanalyse veröffentlicht, in der die Autoren schlossen, dass die Gabe von Silymarin bei einer Vergiftung mit Amanita phalloides geeignet ist, ebenso wie bei der Behandlung von Leberzirrhose (Saller, 2008). Auch die nierenschützende Wirkung von Silymarin wurde beschrieben (Dashti-Khavidaki, 2012).
Schließlich sollte darauf hingewiesen werden, dass zahlreiche klinische Studien mit Silibinin durchgeführt wurden, einem isolierten Mariendistelprodukt (Carmela, 2011); bemerkenswert sind darunter die Ergebnisse einer klinischen Studie, in der die Autoren eine signifikante Absenkung des Ferritinspiegels beobachteten, vor allen bei Patienten mit fortgeschrittener Leberfibrose (Bares, 2008).

Grüner Tee (Camellia sinensis)

Grüner Tee gehört zur Familie der Theaceae. Es liegt wissenschaftliche Evidenz dafür vor, dass der Verzehr von grünem Tee oder einigen seiner Komponenten wie den Catechinen sich günstig auf die Gesundheit auswirkt und bestimmten Tumorarten vorbeugt, die Diurese erhöht, antidiabetisch wirkt oder der Bildung von Karies vorbeugt (Suzuki, 2012).
Die ersten Ergebnisse, die den Zusammenhang zwischen dem Teekonsum und dem reduzierten Risiko des Tods durch Magenkrebs zeigten, stammen aus dem Jahr 1989 (Oguni, 1989). Spätere klinische Studien oder Metaanalysen bestätigten die ersten Ergebnisse bezüglich Magenkrebs für andere Tumorarten (Sasazuki, 2004; Kang, 2010; Fujiki, 2012).
Bettuzzi stellt als Hauptschlussfolgerung für eine klinische Studie mit Catechinen aus grünem Tee vor, dass diese sicher und hocheffizient bei der Behandlung von prämalignen Wunden im Vorfeld der Entwicklung von Prostatakrebs sind (Bettuzzi, 2006).
Die synergetischen Wirkungen der Kombination des Teekonsums mit anderen antitumoralen Therapien wurde ebenfalls beschrieben (Suganuma, 2011).

Energy+

Maca (Lepidium meyenii)

Maca ist ein Knollengewächs das in den peruanischen Anden auf einer Höhe von 4000 Metern wächst und zahlreiche Nährstoffe enthält. Die Knollen wurden bereits in der Vorinkazeit von den Völkern der Pumpush und Yaros angebaut und bildeten einen wesentlichen Bestandteil ihrer Ernährung bei der Bekämpfung des Hungers und der körperlichen Stärkung in diesen entlegenen und kalten Regionen. Nach der Kolonisierung dieser Völker verbreiteten die Inka den Maca-Anbau in ihrem ganzen Reich.
Wissenschaftliche Evidenz zeigt, dass Maca über wichtige Ernährungseigenschaften verfügt. Es kräftigt, steigert die Fruchtbarkeit, hilft bei sexuellen Störungen, Osteoporose und gutartiger Prostatahyperplasie und fördert das Gedächtnis und das Lernen. Experimentelle Studien zeigen die Eignung dieser Pflanze als kräftigendes Ergänzungsmittel (Zheng, 2001), es gibt jedoch nur wenige Studien zur Auswertung dieser Wirkung beim Menschen (Gonzales, 2012). In einer Selbstwahrnehmungsstudie, die unter einer anscheinend gesunden Population durchgeführt wurde, erwies sich Maca als kräftigender als das Placebo (Gonzales, 2006).

Guarana (Paullinia cupana)

Die positiven Auswirkungen von Guarana-Samenextrakten auf Müdigkeit und Schwächegefühle sind empirisch seit Jahrhunderten bekannt, und sowohl derzeit verfügbare pharmakologische In-Vitro- als auch in-Vivo-Daten bestätigen diese Wirkungen. Es wurden auch kontrollierte klinische Studien mit auf Guarana basierenden Präparaten durchgeführt, die diese Daten bestätigen. In Studien zur Auswertung der Wirkung von Guarana auf das Verhalten waren die Indikatoren für Aufmerksamkeit und Befriedigung signifikant erhöht und von der verabreichten Dosis abhängig (ESCOP, 2009; Haskell, 2007). Die stimulierende Wirkung von Guarana (ESCOP, 2009) sowie die Verbesserungen bezüglich Müdigkeit und Depression bei der Krebsbehandlung mit Chemotherapie wurden ebenfalls untersucht (De Oliveira, 2011; Da Costa, 2009), und es bestätigte sich seine Effizienz bei Müdigkeit, Schlafqualität, Ängsten, Anzeichen von Depression, und es wurde eine positive Wirkung auf die Stimmung beobachtet.

Vitamine der B-Gruppe

Vitamin B12 ist ein Nährstoff, der zur Gesundheit von Neuronen und Blutkörperchen beiträgt. Daneben unterstützt es die Bildung von DNS, dem in allen Zellen vorliegenden Genmaterial. Es verhindert auch einen Typ der Blutarmut, die megaloblastische Anämie, die bei Menschen zu Müdigkeit und Schwäche führt. Die Expertengruppe der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA, 2010:1756) kam zu dem Schluss, dass eine klare Ursache-Wirkung-Beziehung zwischen der Einnahme von Vitamin B12 und der Verringerung von Müdigkeit und Schwäche besteht (IOM, 2000). Vitamin B6 (Pyridoxin) hat ähnliche Funktionen wie Vitamin B12, und auch in diesem Fall kam die Expertengruppe der EFSA in ihrem Bericht (EFSA, 2010:1759) zu dem Schluss, dass eine klare Ursache-Wirkung- Beziehung zwischen der Einnahme von Vitamin B6 und der Verringerung von Müdigkeit und Schwäche besteht (Mackey, 2006).